Zurück zu Guides

Stems fürs Mixing vorbereiten (Checkliste)

Eine klare Checkliste, damit deine Session mix-ready ist — schneller Turnaround, weniger Revisionen, bessere Ergebnisse.

Eine gut vorbereitete Session bedeutet schnelleren Turnaround, weniger Revisionen und ein stärkeres Endergebnis. Nutze die Checkliste unten, bevor du dein Projekt abschickst.

Quick Checklist (vor dem Upload)

  • WAV oder AIFF (kein MP3)
  • 24-Bit bevorzugt
  • Originale Samplerate (kein Upsampling)
  • Alle Dateien starten am selben Punkt (Takt 1 / 00:00)
  • Keine Clipping-Spitzen beim Export
  • Kein Limiter oder starkes Processing auf dem Master-Bus
  • Spuren klar benennen
  • BPM, Tonart und Referenzen beilegen

---

1) Dateiformat & Export-Einstellungen

Sende WAV- (oder AIFF-) Dateien in der ursprünglichen Auflösung. 24-Bit ist bevorzugt. Behalte die originale Samplerate (44,1 kHz, 48 kHz usw.). Bitte nicht in MP3 konvertieren oder auf höhere Sampleraten „hochrechnen“.

Typischer Fehler: MP3-Stems exportieren oder Dateien beim Export normalisieren.

2) Einzelspuren exportieren (keine Gruppen-Bounces)

Exportiere nach Möglichkeit einzelne Spuren:

  • Kick
  • Snare
  • Bass
  • Gitarren
  • Keys / Synths
  • Lead-Vocals
  • Backing-Vocals
  • FX-Spuren

Vermeide Stereo-Bounces wie „Drums“ oder „Music“, außer es geht wirklich nicht anders.

Wenn ein Sound von einem Effekt, Loop oder „printed tone“ abhängt, sende ihn genauso, wie er gedacht ist.

3) Alle Dateien am selben Startpunkt

Alle Dateien sollten am selben Punkt beginnen — auch wenn das Instrument später einsetzt. Stille am Anfang ist völlig okay. So sitzt beim Import alles sofort richtig.

4) Was Mixing umfasst (und was nicht)

Mixing umfasst Balance, Klangformung, Dynamik, Tiefe und Klarheit.

Mixing umfasst NICHT:

  • Takes auswählen
  • starkes Editing oder Timing-Korrekturen
  • Re-amping
  • Produktions- oder Arrangement-Änderungen

Bitte Performance und Production-Entscheidungen vor dem Versand finalisieren.

5) Ordnung & Dateinamen

Klare Dateinamen sparen Zeit. Beispiele:

  • `01_Kick.wav`
  • `02_SnareTop.wav`
  • `Lead_Vocal.wav`

Vermeide generische Namen wie `Audio_01.wav`.

Empfohlenes Ordner-Format:

`Artist - Songtitel - BPM - Tonart`

Beispiel:

`FuzzCube - Neon Drift - 120BPM - Am`

6) Notizen & Referenzen

Lege eine kurze Notiz bei mit:

  • BPM und Tonart
  • 1–3 Referenztracks (Links)
  • was dir daran gefällt (z. B. „warme Vocals“, „tightes Low-End“)
  • wichtige künstlerische Ziele / Intent

7) Revisionen effizient anfragen

Nachdem du die erste Version bekommen hast:

  • einmal komplett durchhören
  • Feedback von allen Beteiligten sammeln
  • alle Notizen in einer Nachricht schicken
  • wenn möglich mit Zeitstempeln

Klare Kommunikation führt zu schnelleren und präziseren Revisionen.